Gefahren
Wenn sie mit uns "rheinspringen", dann baden sie nicht in einem Schwimmbad, sondern in einem Fluss.
Der Rhein ist kein offizielles Badegewässer, er wird also nicht ständig durch die Gesundheitsämter überwacht.
Obwohl wir das Risiko gering einschätzen halten und selbst baden gehen, wir den Rhein beproben lassen und die DLRG die Aktion überwacht, gilt: Baden im Fluss kann gefährlich sein. Wenn sie mit uns baden gehen, dann tun sie dies auf eigene Gefahr!
Hinweise zum sicheren Baden
Folgende Sicherheitshinweise wurden von Experten der DLRG zusammengestellt. Um ein
- Jeder Schwimmer sollte sich vor dem Bad bei Veranstaltern oder Ortskundigen über mögliche Gefahren wie Strömungen, Wassertiefe und Schiffsverkehr informieren.
- In fließenden Gewässern gibt es starke, oft unerwartete Strömungen und überraschende Untiefen. Schwimmen Sie daher im Rhein oder anderen Flüssen nur, wenn Sie fi t sind und über eine gute Kondition verfügen. Überschätzen Sie nicht ihre eigene Leistungsfähigkeit.
- Gehen Sie stets vorsichtig ins Wasser. Ein eleganter Sprung führt leicht zu schmerzhaften Verletzungen oder sogar Schlimmerem. Benutzen Sie nur frei zugängliche und gut einsehbare Stellen. Meiden Sie steinige und bewachsene Uferzonen, geschützte Gebiete, Schilfgürtel, Brut- und Laichgebiete.
- Legen Sie schon vor dem Gang ins Wasser den Ort fest, wo Sie das Wasser wieder problemlos verlassen können. Berücksichtigen Sie dabei die Strömung.
- Machen Sie keine Extratouren. Denken Sie daran: Wenn Sie alleine baden, kann Ihnen bei einem Unfall niemand helfen oder Hilfe holen.
- Halten Sie unbedingt großen Abstand zu Häfen, Wehren, Schleusen (alle mindestens 100 Meter), Industrieanlagen, Spundwänden und Fahrrinnen der Schiffe.
- Achten Sie beim Schwimmen sorgfältig auf Treibgut und Unterwasserhindernisse (entsorgte Fahrräder etc.). Achtung Verletzungsgefahr.
- Bei einem Sturz ins Wasser oder ersten Anzeichen von Erschöpfung gilt grundsätzlich: Schwimmen Sie sofort mit der Strömung (nie dagegen) ans Ufer. Sandbänke und Flachwasserbereiche sind im Falle von Erschöpfung wichtige Zufluchtsorte.
- Bleiben Sie nicht zu lange im Wasser. Flusswasser erwärmt sich nicht so stark wie Wasser in Seen oder Bädern. Beachten Sie die Gefahr einer Unterkühlung.
- Aufblasbare Wassertiere, Reifen und Wasserbälle sind Spielzeuge und keine Hilfsmittel zum Baden und Schwimmen. Besonders Luftmatratzen verleiten dazu sich unkontrolliert treiben zu lassen. Diese Gegenstände haben in Fließgewässern nichts zu suchen.
- Trinken Sie vor dem Baden keinen Alkohol und vermeiden Sie ein Bad unmittelbar nach einer Mahlzeit.
- Tragen Sie beim Baden im Fluss Badesandalen, um sich besonders im Uferbereich vor Verletzungen an Glasscherben, Steinen und Anderem zu schützen.
- Lassen Sie Kinder unter 14 Jahren nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen im Rhein schwimmen.
- Ein Bereich für Nicht-Schwimmer ist NICHT vorgesehen. Um am Big Jump teilzunehmen müssen Sie gut schwimmen können.